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metropolradruhr – Startschuss auf dem Campus

Letzte Woche gab es den offiziellen Startschuss für metropolradruhr auf unserem Campus! Das heißt: Alle Stationen auf dem Campus und im ganzen Ruhrgebiet können ab sofort von euch kostenfrei angeradelt werden. Hier findet ihr eine Beschreibung, wie das Ganze funktioniert!

Wir sind uns sicher, dass sowohl die Stationen auf dem Campus als auch die von uns ausgehandelten Tarife für alle Studierenden einen erheblichen Mehrwert haben. Das Projekt ist zukunftsweisend und kein rausgeschmissenes Geld, wie euch einige Unkenrufe glauben machen wollen. Alternativen zum ÖPNV und vor allem zum Auto müssen her, das liegt auf der Hand. Wir haben mit diesem Projekt einen Aufschlag hin zur vernetzten Mobilität gemacht und wir werden weiter machen!

Gleichwohl laden wir alle Studierenden und Initiviativen am Campus ganz herzlich ein die Debatte um eine neue Verkehrsstrategie mit konstruktiv gemeinten Konzepten und Ideen zu bereichern. Es wäre sehr begrüßenswert und für die Anliegen der Studierendenschaft  sicher zielführend, wenn nicht nur diese Debatte von einem Mindestmaß an gegenseitigem Respekt geprägt sein könnte.

 

metropolradruhr

 

 

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Latinumsresolution – Unsere Podiumsdiskussion bringt Schwung in die Debatte

Unnsere Latinumsresolution hatte bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, nun ging es ans Eingemachte:
Gestern, am Freitag den 19. April stand um 12.30 Uhr die Podiumsdiskussion zur Abschaffung der Latinumspflicht für Lehramtsstudierende an.
Nach einer kurzen Einführung durch unseren Moderator Uli Schröder und einer kleinen Vorstellungsrunde legten die Diskutanten mit ihren Eingangsstatements los.
Christian Haardt, CDU-Landtagsabgeordneter aus Bochum und Simon Puschmann vom Fachschaftsrat für klassische Philologie der RUB hielten Lateinkentnisse zwar grundsätzlich für unentbehrlich für ein Lehramtsstudium, machten aber unmittelbar Zugeständnisse: eine Beibehaltung in der aktuellen Form sei unverhältnismäßig.
Prof. Dr. Reinhold Glei vom Seminar für klassische Philologie befürwortete ebenfalls eine Beibehaltung der Latinumspflicht. Gleichwohl sei der Umfang und die inhaltliche Ausrichtung des nachholenden Latinums an Universitäten maßlos, beziehungsweise wenig zielführend. Ein Latinum in der Schule sei fundamental anders gestrickt als nachholende Kurse an der Universität. Es gelte sich an schulischen Lehrplänen auszurichten, die in erster Linie auf die metasprachliche und kulturelle Ebene abzielten.
Frauke Rütters von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft stieß gemeinsam mit dem Lehramtstudierenden Jan Cassel ins gleiche Horn: Es gehe darum Mehrwert und Mehraufwand ins Verhältnis zu setzen. Momentan sei es um dieses Verhältnis dürftig bestellt. Jan Cassel rechnete eindrucksvoll vor, warum ein Studium mit der geltenden Regelung schlicht nicht zu schaffen sei. Entsprechend sei Grundwissen sicher nicht nutzlos, es gehe aber auch darum, eine auch berufspraktisch ausgerichtete Lehrerausbildung zu gewährleisten.
Jan Cassel wies in diesem Zusammenhang auch noch einmal auf die Unterschiede zwischen einzelnen Bundesländern hin. Die Frage, wie Bologna greifen solle, wenn nicht einmal einzelne Bundesländer ihre Lehrerausbildung koordinieren könnten, blieb im Raum stehen.
Die hochschulpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion sowie der Fraktion Bündnis 90/Die Grüne Karl Schultheis und Dr. Ruth Seidl waren sich indes einig. Die Latinumsresolution des AStA sei ein wichtiger Anstoß gewesen die Zugangsvoraussetzungen für Lehramtsstudierende auf die Tagesordnung zu hieven. Erst so sei klar geworden: die Regelung ist überkommen und nicht praktikabel.
Trotz gegensätzlicher Meinungen ob des grundsätzlichen Stellenwertes von Latein, herrschte zur entscheidenden Frage allerdings eitel Sonnenschein. Die komplette Runde kam relativ rasch zur entscheidenden Erkenntnis, dass die alte Regelung viel zu lange auf Halde gelegen habe und nun dringend reformiert werden müsse.
Schon eingangs wurde die Debatte durch lebhafte Zwischenrufe bereichert, als die Debatte fürs Publikum geöffnet wurde, brach der Frust aus Einigen dann förmlich hinaus. Viele Lehramtsstudierende erzählten eindrucksvoll von in Niedersachsen für abertausende Euros absolvierten Intensivkursen, schlaflosen Nächten aus Angst die Prüfung nicht zu bestehen und Latein als quasi drittes Fach im Zwei-Fach-Bachelor.
Nachdem nun sogar die konservativeren in der Runde Reformbedarf entdeckt hatten, ging es vor allem um zwei Fragen: Wie genau soll eine Neuregelung aussehen und wie schnell geht das ganze?
Das Modell des AStA ein studienbegleitendes, anwendungsbezogenes Modul in das Studium zu integrieren stieß bei den Vertretern der Regierungsfraktionen auf offene Ohren. Besonders nachhaltig sei eine Neuregelung, wenn die CDU sich ebenfalls für eine Zustimmung erwärmen könne, bemerkte ein Student.
Auf einen genauen Reformzeitpunkt wollte sich zum Leidwesen aller Studierenden und des AStA jedoch noch keiner der Parlamentarier äußern. Man werde aber dafür sorgen, dass das Thema nicht einfach wieder in der Versenkung verschwinde.
Dass das Thema auf der Agenda weiter nach vorne rückt, dafür kämpfen auch wir weiter! Damit es nicht nur bei Lippenbekenntnissen der Landespolitik bleibt, werden wir weiter Druck machen. Auch uns wurde bei der Podiumsdiskussion noch einmal vor Augen geführt, wie Kommilitonen zur Zeit schikaniert werden. Wir sind nicht bereit das weiter hinzunehmen!

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Die Juso-Hochschulgruppe bowlt für die Revolution!

Du bist neu an der Uni oder schon ein „alter Hase“? Du bist politisch interessiert und willst hochschulpolitisch was bewegen? Wir laden dich herzlich zu einem lockeren, unverbindlichen Kennenlernen bei unserem legendären, allsemestrig stattfindenden Revolutionsbowling ein!
In entspannter Atmosphäre wollen wir gemeinsam im Bochumer Bowling Treff den Start in das neue Semester mit ein paar Drinks und Strikes angehen.Im Anschluss an die schweißtreibenden Wettkämpfe um eine bessere Welt können wir noch gemeinsam das eine oder andere Kaltgetränk im Bermuda-Dreieck genießen.
Los geht’s am 25 April ab 19 Uhr im Bochumer Bowling Treff an der Herner Straße (direkt an der Haltestelle Deutsches Bergbaumuseum)!
Den Link zur Veranstaltung findest du hier. Wir freuen uns!
Deine Juso-Hochschulgruppe

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Absolut widerwärtig – Schmiereien in der G-Reihe

Die Juso-Hochschulgruppe verurteilt in aller Schärfe die Schmiererein, die in der letzten Zeit immer wieder in der G-Reihe der Uni aufgetaucht sind! Wir werden diese Mischungen aus debiler Hetze, extremstem Sexismus und bodenloser Dummheit sofort melden, sobald wir sie zu Gesicht bekommen.

Hiermit rufen wir alle Studierenden auf, es uns gleich zu tun! Sorgt mit uns gemeinsam dafür, dass für solche Abscheulichkeiten kein Platz an unserer Uni ist!

 kackscheiße hgb

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Podiumsdiskussion zur Latinumsresolution

Die Latinumsresolution wird nun auch vom Senat der Ruhr-Uni unterstützt! Weil wir für euch am Ball bleiben wollen, findet am Freitag den 19. April eine Podiumsdiskussion zum Thema statt.

Los geht es um 12.30 Uhr im Hörsaal HGB 40 der Ruhr-Uni. Mit von der Partie sind:

•Karl Schultheis (MdL) – Hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag
• Dr. Ruth Seidl (MdL) – Hochschulpolitische Sprecherin der Fraktion Bündnis 90/ die Grüne im Landtag
• Jan Cassel – Lehramtsstudierender und Befürworter einer Abschaffung
• Simon Poschmann – Fachschaftsrat für klassische Philologie
• Frauke Rütter – Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
• Prof. Dr. Glei – Seminar für klassische Philologie
• Ein Vertreter der CDU-Fraktion im Landtag
• Dr. Ulrich Schröder – Moderation

Die Facebook-Veranstaltung findet ihr hier! Wir freuen uns auf euch!

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Stein ins Rollen gebracht – Landesregierung überdenkt Latinumspflicht

Im Wahlkampf hatten wir euch versprochen: Wir bemühen uns mit einer Resolution um die Abschaffung der Latinumspflicht für Lehramtsstudierende! Bereits jetzt tragen unsere Bemühungen Früchte!

Schon bevor in der nächsten Woche die Resolution im Senat zur Abstimmung gestellt wird, war das Interesse auf Seiten der Landespolitik und von Medien groß.

Die Landesregierung äußerte sich offen für Neuerungen und kündigte an, die Latinumspflicht überdenken zu wollen. Auch die GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) freute sich über den Vorstoß des juso-geführten AStA. Die zuständige Ministerin Sylvia Löhrmann ließ große Sympathie für eine Abschaffung durchblicken.

Leider sehen CDU und FDP sowie der Philologenverband keinen Bedarf anachronistische Regelungen in einen zeitgemäßen Rahmen zu betten.

Die Juso-Hochschulgruppe wird die Entwicklung hin zu einer vernünftigen Lösung für alle angehenden Lehrerinnen und Lehrer allerdings weiter vorantreiben. Die Nachholkurse traktieren viele Studierende, der Aufwand des nachholenden Latinums steht in keinem Verhältnis zum Mehrwert! Wir setzen uns stattdessen für einen 5-CP-Kurs im Rahmen des Studiums ein.

An dieser Stelle noch einmal ein großes Dankeschön an alle, die uns gewählt haben! Nur deswegen können wir jetzt aus dem AStA heraus so viel für euch bewegen!

 

 

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Bericht zur 3. Sitzung des 46. Studierendenparlamentes

Erster Sitzungstag – Einladungsstreitereien, SP-Sprecher, AStA-Vorsitz:

Am letzten Donnerstag, dem 21.03., wurde die dritte Sitzung des Studierendenparlamentes zu Ende geführt. Mit vier Sitzungstagen, etwa 32 Stunden Sitzungszeit und weit über hundert Seiten Protokoll war diese Sitzung von rekordverdächtiger Länge. Mit der Wahl eines neuen AStA und dem Beschluss des Haushaltsplanes für das Jahr 2013/2014 standen aber auch wichtige Entscheidungen ins Haus.

Leider wurde der Beginn der Sitzung schon um eine Stunde verzögert, als Parlamentarier*innen der Liste B.I.E.R. die ordnungsgemäße Einladung zur Sitzung anzweifelten. In der postalischen Einladung zur Sitzung war das falsche Datum angegeben gewesen. Da aber bereits vorher eine E-Mail mit der korrekten Einladung versendet und auch eine Korrektur zeitnah vorgenommen wurde, entschied man sich nach Rücksprache mit dem Justitiar der Ruhr-Universität dazu, die Sitzung dennoch stattfinden zu lassen. Da im Endeffekt auch alle 35 Parlamentarier*innen anwesend waren, ist wohl auch niemandem ein Nachteil entstanden.

Nach den üblichen Tagesordnungspunkten „Anfragen an die SP-Sprecherin“ und „Anfragen an den AStA“ (es gab wenig neues, da die letzte SP-Sitzung erst kürzlich stattgefunden hat), trat dann auch Matthias Brüggemann (GEWI) als Sprecher des Studierendenparlamentes zurück. Mit seinem Rücktritt endete auch die Amtszeit von Christine Schulz (NAWI) als seiner Stellvertreterin.

Damit wurde dann die Wahl einer neuen SP-Sprecherin erforderlich. Die Koalition schlug als neuen SP-Sprecher Dirk Loose (NAWI) vor, welcher im letzten Jahr als Vorsitzender des AStA umfangreiche hochschulpolitische Erfahrungen sammeln konnte. Überraschend waren allerdings die anderen Wahlvorschläge.

So wurde Maximiliane Pischel, Parlamentarierin der JuLis RUB (einer der FDP nahestehenden Jugendorganisation) ausgerechnet von Parlamentariern der Liste B.I.E.R. (einer Satireliste, die unter anderem die Errichtung einer Campusbrauerei fordert) vorgeschlagen. Ob es sich hier um einen einfachen „Tausch“ der Vorschläge für AStA-Vorsitz und SP-Sprecherin handelt oder ob wir hier Anfänge einer Art „Bündnis der Spaßlisten“ sehen, bleibt abzuwarten.

Außerdem wurde durch die FSVK-Sprecher*innen Sina Alya Wunderlich als Kandidatin für das Amt der SP-Sprecherin vorgeschlagen. Wir haben an dieser Entscheidung unsere Zweifel. Natürlich steht es Sina als Privatperson frei, für ein solches Amt zu kandidieren. Das Recht, eine Kandidatin vorzuschlagen, ergibt sich für die FSVK-Sprecher*innen allerdings nur durch das Antragsrecht der FSVK auf den Sitzungen des Studierendenparlamentes.

In Ausübung ihres Mandates unterliegen die FSVK-Sprecher*innen allerdings dem imperativen Mandat der FSVK-Sitzung. Das bedeutet, dass die Sprecher*innen an die Beschlüsse der FSVK-Sitzung gebunden sind. Unserer Ansicht nach bedeutet dies auch, dass weitreichende Entscheidungen wie die Nominierung einer FSVK-Sprecherin zur SP-Sprecherin mit der Sitzung zurückgekoppelt werden müssten. Da dies nicht geschehen ist, betrachten wir den Vorschlag als eindeutige Überschreitung dieses Mandates.

Doch anscheinend sind wir nicht die einzigen Personen, die die entsprechende Entscheidung für nicht einwandfrei halten. Direkt nach der Abgabe des Vorschlages erklärte Srilavanyan Sridhavan seinen Rücktritt vom Amt des FSVK-Sprechers. Nach einer kurzen Sitzungsunterbrechung erklärte Sina daraufhin, die Kandidatur zur SP-Sprecherin zurückzuziehen.

In der darauffolgenden Befragung der beiden verbliebenen Kandidat*innen gelang es Dirk, durch seine umfangreiche Erfahrung und seine Kompetenzen im Bereich der Sitzungsleitung zu überzeugen. Das Argument, als Listenmitglied sei er unnötig parteiisch, ist natürlich Unsinn, da alle Mitglieder des Studierendenparlamentes über eine Listenkandidatur eingezogen sind und es daher auf die Art der Amtsführung ankommt. Dies sah eine Mehrheit der Parlamentarier*innen ebenso, so dass Dirk nun Sprecher des 46. Studierendenparlamentes der Ruhr-Universität Bochum ist.

Als Stellvertreter des SP-Sprechers kandidierte nur Felix Pascal Joswig. Pascal ist Medizinstudent und zum ersten Mal für die Juso-Hochschulgruppe im Studierendenparlament. Wir sind ihm sehr dankbar, dass er sich bereit erklärte, diese anstrengende und verantwortungsvolle Aufgabe zu übernehmen, welche insbesondere große Sorgfalt bei der Erstellung eines objektiven Sitzungsprotokolles erfordert. Auch Pascal gelang es mühelos, eine Mehrheit der Parlamentarier*innen auf sich zu vereinigen.

Im Anschluss kamen wir zum ersten Wahlgang zur Bildung eines neuen AStA: Der Wahl des AStA-Vorsitzenden. Nachdem unsere Koalition bereits im letzten Jahr erfolgreiche Politik für die Studierenden der Ruhr-Universität machen konnte, freuen wir uns, dass auch in diesem Jahr ein gemeinsamer AStA von NAWI, Jusos, IL und GEWI zusammenkommen konnte. Unser Vorschlag für das Amt des AStA-Vorsitzenden war Tim Köhler, der die Juso-Hochschulgruppe bereits in den erfolgreichen Wahlkampf zur SP-Wahl geführt hat.

Tim ist Mitglied der SPD Rheine und hat bereits zahlreiche verantwortungsvolle Funktionen ausgeübt. Er hat einen B.A. in sozialer Arbeit in Münster gemacht und studiert nun einen Master in Stadt- und Regionalentwicklung an der Ruhr-Universität. Im letzten Jahr war Tim im Referat für Hochschul-, Bildungs- und Sozialpolitik aktiv, wo er beispielsweise durch seinen Einsatz zur Abschaffung der Latinumspflicht auf sich aufmerksam machen konnte.

Als Gegenkandidat trat Carsten Mielke von der Liste B.I.E.R. in den Ring. Vorgeschlagen wurde er interessanter Weise von den JuLis, welche bereits bei der Wahl der SP-Sprecherin durch eine Kooperation mit der B.I.E.R.-Liste aufgefallen waren. Wir fragen uns, wie die JuLis ihre Forderung nach sparsamem Umgang mit studentischen Geldern mit Carstens Ideen zur Errichtung einer Campus-Brauerei vereinbaren wollen.

Nach einer mehrstündigen Befragung gelang es Tim, nicht nur die Stimmen der Koalition auf sich zu vereinen, sondern sogar eine Stimme aus Reihen der Opposition für sich zu gewinnen. Wir gratulieren ihm herzlich zu seinem Erfolg und wünschen ihm Kraft und Durchhaltevermögen in seinem Einsatz für die Studierenden der RUB.

Nach Abschluss des Wahlganges endete schließlich der erste Sitzungstag.