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Die Juso-HSG sagt Danke!

Der Wahlkampf ist vorbei und wir möchten Danke sagen!
Danke an alle engagierten Helfer*innen, die die Wahl möglich gemacht haben.
Danke an all‘ die Listen, die die Hochschullandschaft bereichern.
Danke an alle Wähler*innen für Euer Vertrauen!

Die Wahl zum 51. Studierendenparlament der Ruhr-Universität Bochum ist beendet – Unsere Parlamentarier*innen im 51. StuPa sind: Jasmin, Eren, Emre, Pete und Lena.

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Unsere Kandidat*innen zur StuPa-Wahl 2017

  1. Delveaux, Jasmin
  2. Yavuz, Emre
  3. Wouhbé, Lilli-Noor
  4. Gluth, Pascal
  5. Schütz, Susanne
  6. Yavuz, Eren
  7. Azroufi, Fatima
  8. Joswig, Felix Pascal
  9. Borsch,Lena
  10. Paul, Simon
  11. Marter, Lisa
  12. Schottek, Martin
  13. Ben Said, Houda
  14. Matrovic, Jovan
  15. Christoph, Katja
  16. Yavuz, Edip
  17. Belbeck, Hannah
  18. Kunze, Artur
  19. Rolla, Vanessa
  20. Farhad, Assad
  21. Jewanski, Kathrin
  22. Dehmel, Alexander
  23. Schulze, Julien
  24. Horn, Jonas
  25. Mührins, Niklas
  26. Schneider, Alexander
  27. Multu, Cengiz
  28. Nosslea, Henrik
  29. Beyer, Nils
  30. Gutleben, Simon
  31. Gutlenc, Taner
  32. Halberstadt, Adrian
  33. Bastek, Pascal
  34. Diekjobst, Rouven
  35. Friedrich, Laurin
  36. Schmidt, Maximilian Carlo
  37. Hähner, Peter
  38. Malzkorn, Julian
  39. Möhrke, Julius
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Unsere Kandi-Plakate 2017

 

 

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Wer, Was Wie zur StuPa-Wahl 2017

Du bist neu an der Ruhr-Uni? Du möchtest nun aktiv an der Hochschulpolitik mitwirken? Du weißt aber noch nicht so genau, wie? Hier erfährst du alles Wesentliche.

Nutze dein Wahlrecht und nimm vom 04. bis 08. Dezember 2017 an der Wahl zum 51. Studierendenparlament und zum SHK-Rat teil.

WO UND WANN DARF ICH WÄHLEN?

Die Wahlen finden vom 4. bis 8. Dezember statt.

Wählen kannst du jeweils von 9 bis 16 Uhr. Zu diesen Zeiten findest du an folgenden Orten Wahlurnen: In den Cafeten GA, GB, GC, ID, NA, NC, MA und im Gemeinschaftsbereich IC 04 (vor der Bibliothek). Du kannst nur im Gebäude deines Erstfaches wählen.

WIE KANN ICH WÄHLEN?

Du gibst den Wahlhelfer*innen deinen Studierendenausweis und bekommst einen ziemlich großen Wahlzettel mit vielen Listen und noch viel mehr Kandidat*innen. Du wählst eine*n Kandidat*in und machst dein Kreuz in den Kreis neben dem Namen. Damit unterstützt du auch gleichzeitig die Liste, auf der er*sie kandidiert. Wenn du keine bestimmte Person, sondern in erster Linie eine Liste unterstützen möchtest, kannst du einfach die Person auf Listenplatz 1 wählen.

WAS WIRD DA ÜBERHAUPT GEWÄHLT?

Das Studierendenparlament (StuPa) wählt und kontrolliert den AStA und beschließt den Haushalt der Studierendenschaft (hier geht es um immerhin fast 2 Millionen Euro, wenn man das Semesterticket nicht mitrechnet). Die 35 Sitze innerhalb des StuPa werden anhand der Stimmen die alle Kandidat*innen einer Liste zusammen erreicht haben, verteilt. Die Kandidat*innen mit den meisten Stimmen ziehen dann jeweils ins Parlament ein. Listen, die zusammen 18 oder mehr Sitze haben, können eine Koalition bilden und wählen dann den AStA. Der AStA ist die politische Interessenvertretung der Studierenden. Neben seinen zahlreichen hochschulpolitischen Aufgaben bietet der AStA auch ein umfassendes Kultur-, Sport-, Bildungs- und Service-Angebot. Wie du siehst, kannst du mit deiner Stimme nicht nur mitbestimmen, wie das nächste StuPa aussieht, sondern auch, wie sich der AStA zusammensetzt.

Zusätzlich wird in diesem Jahr zum dritten Mal eine Forderung der Juso-Hochschulgruppen umgesetzt und eine Vertretung für die Studentischen Hilfskräfte (SHKs) an der Uni gewählt. Dem sogenannten SHK-Rat gehören Studierende aus den verschiedenen Fakultäten an. Er ist Ansprechpartner für SHKs bei allen Sorgen und Nöten. Seien es Probleme mit den Vorgesetzten oder andere Fragen zum Nebenjob SHK. Der SHK-Rat steht mit Rat und Tat zur Seite.

Worauf wartest Du noch? Die Urnen stehen bereit, die Kandidat*innen freuen sich auf deine Stimme, und wir haben auf dieser Homepage einige gute Gründe zusammengestellt, warum du dich guten Gewissens für uns entscheiden kannst. Also los, auf zur Wahl — Liste 1 / Jusos wählen.

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Unsere 10 Punkte fürs nächste Jahr!

Im nächsten Jahr kämpfen wir, die Juso Hochschulgruppe Bochum:
1. Gegen Rechts, an der RUB gibt es keinen Platz für rassistisches Gedankengut
2. Gegen Studiengebühren, denn Bildung muss kostenfrei sein
3. Gegen Anwesenheitspflichten und für gute Lehre
4. Gegen den ausufernden Semesterbeitrag und für eine bessere Bund-Länder Beteiligung an der Finanzierung
5. Gegen teuren und knappen Wohnraum und für moderne Wohnheime
6. Für eine gute Finanzierung der Fachschaften
7. Für mehr Parties und studentisches Leben auf dem Campus
8. Für mehr Digitalisierung, ein besseres Eduroam und ein Ende des Plattform-Chaos
9. Für eine zentrale Campus-Uni
10. Für mehr politische Bildung

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Studiengebühren für Ausländer*innen ablehnen!

Wie in regionalen und überregionalen Medien berichtet wurde, plant die schwarz-gelbe Landesregierung in NRW die Einführung von Studiengebühren in Höhe von 1500 Euro für Studierende aus dem Ausland, genauer für solche aus „Drittstaaten“ außerhalb der EU. Diese Pläne sind nach Meinung der Juso-Hochschulgruppe Bochum ein Verstoß gegen das Menschenrecht auf Bildung, sie sind diskriminierend und praktisch falsch.

Wir als Juso-Hochschulgruppe Bochum lehnen diese „Ausländer*innengebühren“ ab. Wir halten diese sowohl aus Gründen der Werthaltung, aber auch aus praktischen Gründen für verfehlt. Um diese Haltung zu verdeutlichen und Raum für unsere Argumente zu schaffen, haben wir uns letzte Woche an einer Kundgebung am Rande des Besuchs von Christian Lindner an der RUB beteiligt.

Verstoß gegen das Recht auf Bildung

Wir sind der Meinung, dass Bildung ein Menschenrecht ist und dass der Zugang zu Bildung, und in der heutigen Zeit gerade auch Hochschulbildung, durch den Staat gewährleistet sein muss. Dieses Recht muss allen zu Teil werden, unabhängig ihrer Herkunft, ihres sozialen Standes und ihrer anderen, persönlichen Merkmale.

Wir plädieren dafür, dass die Gesellschaft mittels ihres Steuerwesens für eine auskömmliche Finanzierung der Hochschulen aufkommt. Studiengebühren, egal welcher Art, widersprechen diesem Prinzip und führen dazu, dass sozial benachteiligte Personen sich gegen ein Studium entscheiden.

Wenn Studiengebühren in eingeschränkter Form widerspruchslos hingenommen werden, so ist dies ein Fuß in der Tür zur erneuten Einführung allgemeiner Studiengebühren. Diejenigen, die heute den Drittstaatler*innen nicht ihre Solidarität aussprechen, riskieren, dass sie bald mit Argumenten wie „Es ist unfair, dass Ausländer*innen zahlen müssen, aber der Rest nicht – Lasst ALLE zahlen!“ angegriffen werden.

Diskriminierung von Drittstaatler*innen

Die Landesregierung versucht mit den Gebühren eine Personengruppe ins Visier zu nehmen, die sich politisch in Deutschland nur schwer wehren kann. Dies ist ein zynischer Versuch, an der Unterscheidung zwischen Inländer*innen und Ausländer*innen den wichtigen und solidarischen Widerstand der Studierenden gegen die Studiengebühren aufzubrechen. Die Landesregierung zählt darauf, dass sich bei der Mehrheit der Studierenden die Apathie durchsetzt, wenn sie nicht selbst betroffen sind.

Wir sprechen uns dagegen aus, Ausländer*innen gegen Inländer*innen auszuspielen. Wir wünschen uns eine Gesellschaft, die anderen Menschen solidarisch und aufgeschlossen begegnet. Wir wollen eine Studierendenschaft und eine Universität, in der die Herkunft und die Nationalität nicht entscheiden, sondern unsere Persönlichkeit, unsere gemeinsame Begeisterung für die Wissenschaft und unsere Fähigkeit zum Erkenntnisgewinn.

 

 

Negative Folgen für den Wissenschaftsstandort

Neben diesen Argumenten, die auf unserer Werthaltung basieren, glauben wir aber auch, dass die Einführung von Studiengebühren für Drittstaatler*innen ganz praktische, negative Folgen für den Wissenschaftsstandort NRW haben wird. Gerade für Universitäten wie die RUB, welche sich um ein starkes, internationales Profil bemühen, sind diese Gebühren ein drohender Rückschritt.

Die Wissenschaft lebt von Ideen. Auch von dem Austausch von Lehrenden und Lernenden. Und diesen Austausch, auch zwischen den Studierenden, bereichern unsere internationalen Studierenden um ihre eigenen, ganz besonderen Perspektiven. Gerade im Bereich der Sprach- und Gesellschaftswissenschaften ist dieser Austausch notwendig und unersetzlich. Wissenschaftlicher Diskurs ist kein „Nullsummenspiel“ sondern eine Win-Win-Situation, bei der jede zusätzliche Stimme mithilft, das Ganze größer zu machen als die Summe seiner Teile.

Auch ist Deutschland ein Einwanderungsland mit einem erheblichen Interesse daran, gut qualifizierte und gebildete Menschen anzuziehen. Ausländer*innenstudiengebühren schrecken dabei ab. Nicht nur weil sie eine faktische Hürde darstellen sondern auch, weil sie ein Symbol sind, dass NRW internationale Studierende für eine Belastung, für zahlende Nutznießer*innen, hält. Diese Herabsetzung gegenüber den „Einheimischen“ wird das Willkommensgefühl unserer Gäste und ihre Sicht auf ihre Rolle in unserer Gesellschaft negativ beeinflussen.

Unser Fazit

Ausländer*innenstudiengebühren widersprechen dem allgemeinen Recht auf staatlich gesicherten Zugang zu Bildung und können der Einstieg in die Wiedereinführung allgemeiner Studiengebühren sein. Sie sind ein Werkzeug der Diskriminierung und Spaltung der Studierendenschaft. Und sie schaden dem Wissenschaftsstandort NRW.

Wir wünschen uns einen inklusiven, einen offenen Zugang zu Bildung, auch für unsere internationalen Freundinnen* und Freunde, Kommilitoninnen* und  Kommilitonen. Wir lehnen die Ausländer*innenstudiengebühren ab!

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ct das Radio – Interview: unsere Positionen im Campusradio!

Robin Leger (Liste 8 Platz 10) war für euch beim Campusradio, um über unsere Positionen zu berichten und zur StuPa Wahl vom 05.-09.12.2016 aufzurufen. Hört mal rein! 😉

Robin für die Juso-HSG bei CT das Radio

Übrigens: Am Mittwoch (7.12.) gibt es ab 20 Uhr das Wahl-Spezial „Die Elefantenrunde“ auf CT das Radio, unserem Campussender, zu hören. Wir sind natürlich wieder mit dabei 😉

Könnt ihr auch online hören: www.radioct.de