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Neue Wege in der Hochschulpolitik

Hochschulpolitik findet auf dem Campus und auf den höheren politischen Ebenen statt. Dass dies den politischen Umgang erschwert, zeigen die Beispiele Studienge-bühren und BA/MA.

Weil die Landesregierung in NRW ihrer Verpflichtung, den Unis genügend Geld zu geben, nicht nachkommt, hat sie geschickter Weise den Universitäten die Möglichkeit gegeben, Studien-gebühren zu beschließen. Die professorale Mehrheit an der RUB hat dies gerne angenommen. Aufgrund dieser Mehrheit erscheint es am Campus unmöglich, Studiengebühren zu verhindern – bis sich auf Landesebene etwas tut. Im Mai stehen Landtagswahlen an – und auch die Studiengebühren-Politik steht zur Debatte. Nun ist es wichtig, BündnispartnerInnen zu finden.

Thema BA/MA: Die so genannte Bologna-Reform des europäischen Hochschulwesens setzte bereits falsche Rahmenbedingungen, die hier an der Universität noch schlimmer ausgestaltet wurden. Auch hier scheint eine komplette Verbesserung nur möglich, wenn sowohl auf der politischen Ebene, als auch auf dem Campus Änderungen erstritten werden.

Welche Schritte müssen nun auf universitärer und auf landes-, bundes- und europapolitischer Ebene ergriffen werden? Sind Besetzungen der richtige Weg? Wie kann man nicht nur Studierende und SchülerInnen zum Protest gegen die aktuelle Politik mo-tivieren? Welche Alternativkon-zepte gibt es? Dies wollen wir am Montag, 18. Januar, ab 18 Uhr mit euch im Raum GB 03/42 diskutieren. Kommt vorbei!

Als Gast konnten wir Sascha Vogt gewinnen. Vogt ist stellver-tretender Vorsitzender der Jusos Deutschland und ehemaliger Sprecher des Aktionsbündnisses gegen Studiengebühren (ABS).

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