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Neue Homepage

Die Juso-Hochschulgruppe Bochum hat eine neue Homepage! Im Design des Juso-Bundesverbands wollen wir hier mit aktuellen Texten, Fotos und co. Infos für euch auf diesem Blog bereitstellen. Wir nutzen die Software „WordPress“, was die Arbeit für uns viel einfach macht – weil die Bedienung für alle, die ein Textverarbeitungsprogramm genutzt haben, leicht erklärbar ist. Schaut doch einfach regelmäßig hier rein, wir werden die Seite regelmäßig füllen. Viel Spaß beim Durchstöbern unserer Seiten!

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Termine

Die Sitzungen der Juso-Hochschulgruppe finden auch in diesem Semester immer Donnerstags ab 16 Uhr im GABF, Raum 04 / 257, statt. Auf den Sitzungen besprechen wir unsere Inhalte, bereiten Aktionen vor und planen auch, wie wir uns im kommenden Studierendenparlamentswahlkampf positionieren werden.

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Zeit für Veränderung

Herzlich willkommen im neuen Semester! Die Kurse beginnen, die Seminarräume und Hörsäle sind wieder einmal unglaublich (zu) voll und auch sonst scheint sich wenig geändert zu haben. Dabei ist Zeit für Veränderung!

Stichwort Studiengebühren: Die 2007 an der Ruhr-Uni eingeführte Campus-Maut führt zu sozialer Ungerechtigkeit. Es wird Zeit, sie abzuschaffen! Wir als Juso-Hochschulgruppe setzen dabei nicht auf destruktive und klientelbezogene Aktionen. Wir müssen sowohl auf dem Campus als auch mit Blick auf die Landtagswahlen im nächsten Jahr dafür sorgen, dass die fatalen Folgen von Studiengebühren noch stärker in den öffentlichen Fokus gerichtet werden. Nur mit einem Regierungswechsel – das heißt: mit einer SPD-geführten Landesregierung – werden Studiengebühren landesweit abgeschafft! Dass dies gelingt – dafür setzen wir uns auch hier an der Ruhr-Uni ein.

Aber auch hier an der Uni wird nicht korrekt mit dem Thema umgegangen: Während der AStA seinen Vertretungsanspruch gegenüber den Studierenden an eine kleine auf dem Campus nicht akzeptierte Gruppe übergibt, werden zum Teil maßlos Studiengebühren verschwendet. Wir brauchen mehr Gehör, um bessere Bedingungen erkämpfen zu können!

Denn keineswegs kann den Fakultäten und der Universitätsverwaltung attestiert werden, sie würde die Studiengebühren zur Verbesserung der Lehre verwenden. Erst kürzlich musste das Rektorat entscheiden, dass Studierende der klassichen Philologie unzureichend auf ihren Abschluss vorbereitet wurden. Konsequenz: Rückerstattung der Studiengebühren!

An anderer Stelle werden nun Tutorien aus Studiengebühren finanziert, die vor deren Einführung noch aus anderen Töpfen Gelder erhalten haben. Zum Beispiel an der juristischen Fakultät: Dort wurde das Mentorenprogramm bis zum Sommersemester 2006 auch ohne Campus-Maut gestemmt. Nun stammen die Mittel aus den von allen zu entrichtenden Studiengebühren.

Bildung ist ein Grundrecht!

Gewiss: An vielen Fakultäten verbesserte sich die Situation. Diese tatsächlichen Verbesserungen wurden jedoch bereits lange vor Einführung der Studiengebühren angemahnt. Nur weil das Land NRW nicht mehr Geld für seine Hochschulen ausgeben wollte, blieben dringende Verbesserungen aus.

Dabei ist die universitäre bzw. hochschulische Ausbildung Allgemeingut. Bildung ist ein Grundrecht, dazu gehört auch die Hochschulbildung. Nur weil der Staat sich aus der Verantwortung stiehlt und Studiengebühren einführte, ist hier nicht das letzte Wort gesprochen. Wer will, dass an Hochschulen und Universitäten gut ausbildet werden soll, damit Gesellschaft und Wirtschaft auf gute Fachkräfte zurückgreifen können, darf keine Hürden ins Bildungssystem einbauen!

Hürden für sozial Schwache

Die Zahl derer, die sich aus finanziellen Gründen ein Studium nicht mehr leisten können, steigt weiter. Gerade Personen mit sozial schwachem Hintergrund werden vom Studium de facto abgehalten. Ein unhaltbarer Zustand!

Das Schuldenstudium ist zur Regel geworden. Vielfach werden Studienkredite oder andere Darlehen aufgenommen, um den Lebensunterhalt während des Studiums sichern zu können. Studiengebühren werden oftmals über den NRW-Kredit finanziert. Das ist doppelt ungerecht: Wer sich Studiengebühren nicht leisten kann, muss einen Kredit aufnehmen und zahlt durch die aufkommende Zinslast mehr! Das heißt: Arme Studis zahlen mehr pro Semester als reiche!

Stichwort BAföG: Die designierte Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP will unbedingt Steuersenkungen für Besserverdienende erreichen. Um dies zumindest ein bisschen gegenzufinanzieren, arbeitet man an einer Streichliste. Erste Details dieser Liste wurden nun bekannt.

Unter anderem möchte man das BAföG wieder zu einem Volldarlehen umfunktionieren. Auch der Höchstbetrag, der an den Staat zurückzuzahlen ist, soll wieder erhöht werden. Die Konsequenz: Die Tendenz zum Schuldenstudium geht weiter!

Schuldenfalle Studium:
Wann kommt Peter Zwegat?

Das ist nicht unser Verständnis von gerechter Gesellschaftspolitik. Bildungs- und Hochschulpolitik muss den Anspruch haben, dass – ausnahmslos – alle von einem durchlässigen und zuverlässigen Bildungssystem profitieren können. Wir wollen nicht, dass Peter Zwegat Dauergast bei klammen Studierenden sein wird!

Wir wollen Verbesserung. Das heißt: Einer Verbesserung der Lehre, aber auch der anderen Umstände. Wir wollen ein solidarisch finanziertes Hochschulsystem – aus Steuermitteln!

Wir fordern ein solidarisches BAföG – elternunabhängig und ohne Schuldengarantie.

Auch hier auf dem Campus muss sich etwas tun. So muss sich auch das Verständnis der Studierendenvertretung grundlegend verändern.

Der Anspruch von AStA und co. muss sein, als Studierendenvertretung alle Studierenden zu vertreten. Einseitige Klientelpolitik hilft niemandem – nicht einmal der eigenen Klientel.

Richtig ist, gerade (politischen) Minderheiten Gehör zu geben. Aber die Politik der Studierendenvertretung fast nur auf diese zu beschränken ist falsch. Alle müssen politisch vertreten werden! Wir stehen zu den autonomen Referaten für Frauen/Lesben, MigrantInnen und Schwule.  Ihre Arbeit ist wichtig.

Aber benötigt ein AStA selbst 50 ReferentInnen und sollten nur gewisse  politische Lager vom AStA-Angebot profitieren? Wir sagen: Nein!

Wir wollen eine Studierendenvertretung, die die Studierenden vertritt. Wir wollen einen personell entschlackten AStA. Wir wollen nicht, dass nur alte politische Freunde mit Stellen im AStA belohnt werden. Wir wollen mehr Transparenz. Wir wollen die Studierenden vertreten.

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SPD erneuern

(Text: Juso-Bundesverband) Die SPD hat bei der Bundestagswahl ihr schlechtestes Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik erzielt.
Die deutsche Sozialdemokratie befindet sich in einer schweren Krise. Erforderlich ist jetzt eine intensive Diskussion über die inhaltliche, strategische, personelle und organisatorische Erneuerung der Partei. Wir brauchen einen radikalen Erneuerungsprozess.

Klar ist für uns, dass alle Kräfte, vor allem auch die Fraktion und die Partei, gemeinsam an dieser Erneuerung arbeiten müssen. Gleichzeitig muss die SPD ihre Rolle als starke Oppositionspartei finden. Wir werden uns in der Opposition neben den Grünen und der Linken profilieren müssen.

Wir Jusos bringen uns aktiv in diese Diskussion über die zukünftige Aufstellung der SPD ein. Denn wir sind überzeugt davon, dass der Impuls zur Erneuerung von unten kommen muss. Dazu haben wir den Aufruf „SPD erneuern“ gestartet.

Hier kannst du den Aufruf unterzeichnen!